Willkommen im Hegering Hohne!

Unser Hegering setzt sich aus 6 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen und befindet sich im Südosten des Landkreises Celle. Als kleinster der aktuell 9 Hegeringe im Landkreis zeichnen wir uns durch sehr viel Initiative aus!


Auf einer Fläche von ca. 3500 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.


Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter Naturschutzverband!


Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im Einsatz. Mit Benjeshecken und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!

Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch seit nunmehr 15 Jahren mit allen Revieren an der Wildtiererfassung in Niedersachsen teil.


Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen sowie den Waldtag mit den Jüngsten aus Hohne!


Waidmannsheil!


Martin Nickel

Hegeringleiter

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Aktuelles

Hubertus-Gottesdienst

In diesem Jahr berichte ich nicht nur als Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit von unserem alljährlichen Hubertusgottesdienst. Am Vortag hatte ich die Ehre die Himmelfahrtskirche zu schmücken. Ja, die Ehre, denn es hat mir sehr viel Freude gemacht. In einem sehr stillen Moment, ganz allein in der ersten Reihe habe ich mich dann gefragt, wie kam es eigentlich zur Verbindung des Hubertus von Lüttich und uns Jägern?

Wieder zu Hause angekommen befragte ich Google. Wikipedia definiert den Hubertusgottesdienst so: "Die Veranstaltung wird jährlich zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich um den 3. November, den Hubertustag, durchgeführt. Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs und hat sich deshalb hegend und pflegend für sie verwandt. Diese Grundhaltung der "Achtung vor dem Geschöpf" ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jäger ein." In der Definition mit enthalten also die Antwort auf meine Frage! Es ist unsere Waidgerechtigkeit und die Achtung vor jedem Geschöpf!

Im Trubel & Stress der Zeit füllte sich letzten Sonntag unsere wunderschöne Kirche mit unzähligen Jägern und Nichtjägern, alle in diesem Sinn vereint. Die zahlreichen Jagdhornbläserinnen und -bläser aus Hohne & Meinersen gaben diesem Gottesdienst wieder einen musikalischen Rahmen, ich glaube bereits zum 18. Mal!!! Wenn der Hörnerklang die Kirche erfüllt & so Mancher Gänsehaut bekommt, hat sich wohl wirklich jeder Übungsabend gelohnt. Und vermutlich nicht nur ich danke ihnen für ihre Mühe!

Nach einer sehr eindringlichen Predigt trafen sich Alle bei Schmalzbrot und heißen Getränken am Feuerkorb. Besser kann man sich wohl kaum auf unsere „Verhaltensgrundsätze und unsere Achtung vor dem Geschöpf“ besinnen.

 

Hubertusgottesdienst

Sonntag, den 3. November 19 um 19.00 Uhr in der Himmelfahrtskirche Hohne
Es laden herzlich ein: die Kirchengemeinde Hohne sowie die Jagdhornbläserinnen und –bläser der Hegeringe Hohne und Meinersen. Nach dem Gottesdienst gibt es Schmalzbrote und heiße Getränke.

 

Die Aufsicht

Wie bereits auf der Homepage der Jägerschaft Celle ausführlich berichtet wurde, fand am 25. August ein Lehrgang zur Schießstandaufsicht im Schießpark Celler Land in Scheuen statt. Von den insgesamt 21 geprüften Teilnehmern haben 3 Jägerinnen und ein Jäger aus unserem Hegering erfolgreich teilgenommen! Gudrun, Diana, Sabrina & Andreas - herzlichen Glückwunsch & Waidmannsheil!

 

 

Wenn Wünsche wahr werden !!!

Auch in diesem Jahr haben wir erfolgreich an der Kreismeisterschaft teilgenommen. In der Gesamtwertung erreichten unsere Schützen mit 1005 Punkten den 6. Platz.

Während unser Schießobmann ein wirklich gutes Vorbild als 16. von insgesamt 46 Schützen abgab, erfüllte sich Eike Schaper den lang gehegten Wunsch nach der silbernen Nadel!

Euch Allen dafür ein kräftiges Waidmannsheil!

 

 

Dreierlei vom Schießen

Am 15. März trafen sich Jägerinnen & Jäger zum Nachweis ihrer Nutriastrecke aus dem letzten Jagdjahr in geselliger Runde in Spechtshorn! Beachtliche 57 Stück konnten an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aus unserem Hegering gemeldet werden.

Gleich am nächsten Tag ging es weiter im Schießpark Celler Land. Bei Dauerregen und nicht wirklich angenehmen Temperaturen hieß es Arbeitseinsatz und gleichzeitig die Schießaufsicht zu stellen. Während Schieß- und Hundeobmann sich mit dem ATLAS vergnügten, schnitten ihre Frauen fleißig die Zäune frei von Hecken und Gesträuch. Die Umrandung vom Klärteich ist nun gesetzt & sogar die hoffentlich nächste Generation Hegeringmitglieder war dabei!

Nun stand am letzten Samstag auch gleich noch das Gemeindepokalschießen in Hohne an. Mit 3 Ring mehr als im letzten Jahr & Meike Cramm als unsere beste Schützin konnten wir den 7. Platz vom letzten Jahr wieder verteidigen!

So hat der kleinste Hegering der Jägerschaft bzw. unsere Mitglieder wieder in jeder Hinsicht bewiesen, wieviel wir bewegen & erreichen können! Vielen Dank & Waidmannsheil!

 

   

   

 

 

Waidmannsheil

Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild,
Waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!

Diese erste Strophe des Gedichtes von Oskar von Riesenthal (1830 – 1898) war vermutlich ungeplant Tenor der diesjährigen Jahreshauptversammlung unseres Hegerings.

Neben zahlreichen Mitgliedern folgten auch einige Gäste wieder sehr gerne der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ins „Anno 1901“. So begrüßte Hegeringleiter Martin Nickel neben dem Vorsitzenden der Jägerschaft Celle e.V. Jan-Peter Dralle auch Jürgen Meier, Hegeringleiter vom Hegering Lachtetal, die Jagdgenossenschaftsvorsteher Hans-Heinrich Oelke und Reinhardt Cordt & erstmalig auch den stellvertretenden Kreisjägermeister, Helge John!

Als kleinster Hegering im Landkreis Celle war es wieder eine besondere Freude, zwei neue Mitglieder begrüßen zu können. Sabrina Eichler und Andreas Thoneick haben bereits erfolgreich die Prüfung im jagdlichen Schießen absolviert. Der Hegering wünscht an dieser Stelle auch noch einmal viel Erfolg bei den weiteren Prüfungen!

In Hinblick auf die Gefahren durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist die intensive Bejagung des Schwarzwildes im Streckenbericht ersichtlich. Auf Grund der langen Trockenheit im letzten Jahr ist die Nutria-Strecke vermutlich zurückgegangen.

Der Raubwildpokal ging auch in diesem Jahr wieder an Roland Schmidtsdorff, dicht gefolgt von Herbert Kuhls und Joachim Deister. Laut Pokalinhaber lag das am Wetter 😉

Nach Verlesung & Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung gab Hegeringleiter Martin Nickel in seinem Bericht einen Rückblick auf das Jagdjahr 2018 sowie die anstehenden Termine! In diesem Jahr ist der Hegering für diverse Pflegearbeiten am Schießpark Celler Land sowie die Wildlieferung an die Thaer-Schule verantwortlich.

Der stellvertretende Kreisjägermeister Helge John bat noch einmal eindringlich um besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit in Bezug auf den drohenden Ausbruch der ASP. Die Bejagung muss aber nach wie vor immer mit Achtung vor der Kreatur waidgerecht erfolgen!

Jan-Peter Dralle, selbst Hegeringmitglied & Vorsitzender der Jägerschaft Celle informierte über mögliche Saatgutbestellungen bei der Agravis, die Aktion „Fellwechsel“, das im Bau befindliche Schwarzwildgatter, den Schießstand in Scheuen und die in Niedersachsen weiterhin steigende Zahl der Jägerinnen und Jäger.

Danach folgten die Berichte der jeweiligen Obleute. Im Bereich Naturschutz konnte die doch außergewöhnliche Müllsammelaktion IN der Wiehe letztes Jahr hervorgehoben werden.

Im Hundewesen berichtete Eike Schaper über die bestandenen Prüfungen. Terrier Diego von Hartmut und Lilo Brammer hat z.B. die Bauprüfung erfolgreich absolviert. Claudia & Thomas Janssen starten gerade in die Ausbildung ihres Kleinen Münsterländers Ceno. Helge John gratulierte an dieser Stelle auch noch einmal Silke Wendt zur bestanden Verbandsschweißprüfung Elm. Sie hat mit Ihrem Wachtelrüden Hermes diese bekannte und äußerst anspruchsvolle Schweißprüfungen bestanden!

Schießobmann Thomas Janssen war in der komfortablen Situation, dass er nach einem Rückblick auf 2018 auch schon die neuen Termine für das kommende Jahr bekanntgeben konnte. Er bittet wieder um rege Teilnahme und Rückmeldung, wer beim Jagdparcour in Buke wieder dabei sein möchte.

Siegfried Martens bedankte sich noch einmal bei den Jagdhornbläserinnen und
-bläsern für die Unterstützung während seiner Abwesenheit. Mit Hinblick auf die „Nachwuchssorgen“ wies er ausdrücklich auf den Übungsabend donnerstags hin. Auch Nichtjäger können sich sehr gerne melden und das Jagdhornblasen erlernen!

Der Start im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gestaltete sich im ersten Jahr sehr umfangreich. Leider wird die Homepage des Hegeringes laut den Statistiken noch nicht sehr intensiv genutzt! Mit weiteren Aktionen bzw. ausführlichen Berichten zu den anstehenden Aktionen soll die Nutzung gefördert werden!

Nach dem Bericht & der Wahl eines Kassenprüfers folgte der Punkt Ehrungen! In diesem Jahr erhielt Wilhelm Krößmann eine Urkunde und Nadel für wirklich ehrwürdige 40 Jahre Mitgliedschaft im Hegering Hohne und der Jägerschaft. Und auch in den Reihen der Jagdhornbläser konnte Hermann Randhahn für 5 Jahre geehrt werden.

Die gesamte Versammlung, der Streckenbericht sowie die Ehrungen wurden von einer fast vollständigen Bläsergruppe des Hegeringes begleitet. Alle Versammlungsteilnehmer haben sich besonders über die Wiederaufnahme der Leitung durch Siegfried Martens gefreut!

Da keine weiteren Anträge vorlagen, schloss Wilhelm Krößmann unter dem Punkt Verschiedenes irgendwie die diesjährige Versammlung. Mit der Erzählung von „drei Sauen innerhalb von 3 Tagen im Ostteil“ & der ersten Strophe des o.g. Gedichtes erinnerte auch er alle Anwesenden noch einmal daran, worauf es ankommt – nämlich auf Waidgerechtigkeit und die Gemeinschaft!

 
 

Aktuelles des DJV

15.11.2019 11:31
Andreas Leppmann Geschäftsführer Fellwechsel GmbH

DJV: Herr Leppmann, Sie haben seit einem Jahr die Betriebserlaubnis für die Abbalgstation in Rastatt. Welche Bilanz ziehen Sie für das Projekt Fellwechsel?

Andreas Leppmann: Wir sind nach wie vor beeindruckt von der riesigen Resonanz innerhalb der Jägerschaft. Wir haben bisher 25.000 Tiere eingesammelt und bereits 12.000 Tiere gestreift. Derzeit arbeiten wir unter Hochdruck daran, die restlichen gelieferten Tiere zu streifen, zu gerben und weiter zu verarbeiten.

14.11.2019 09:16
Logo Aktionsbündnis Forum Natur

Bauern, Schäfer, Jäger, Flächeneigentümer und andere Landnutzer aus dem gesamten Bundesgebiet fordern von den Umweltministern von Bund und Ländern eine Politik unter der Überschrift „Kooperation statt Verbote - Dialog statt Konfrontation“. Gemeinsam getragen wird die Kundgebung, anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg von den im Aktionsbündnis Forum Natur zusammengeschlossenen Nutzerverbänden, den Bauernverbänden aus Hamburg und mehrerer Bundesländer, mehrerer Landesschafzuchtverbände und Weidetierhalterverbände sowie Bauern der Bewegung „Land schafft Verbindung“.

13.11.2019 17:01
Waschbär

Verlässt der Dachs im Winter seinen Bau? Wann
bekommen Steinmarder ihre Jungen? Was frisst ein Waschbär? Vor dem
Staatsgerichtshof in Wiesbaden sind am Mittwoch Fragen diskutiert
worden, die für das oberste hessische Gericht eher ungewöhnlich
klingen. Verhandelt wurde eine Klage der FDP-Landtagsfraktion gegen
die Landesjagdverordnung, die 2016 in Kraft trat. Eine Entscheidung
soll nach den Worten des Präsidenten des Staatsgerichtshofs, Roman
Poseck, am 12. Februar 2020 verkündet werden.

13.11.2019 10:13
Eine Jägerin schießt mit einer Jagdwaffe mit Schalldämpfer

Vor dem Innenausschuss des Bundestages haben Sachverständige am vergangenen Montag die Kritik des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und anderer Verbände am Gesetzentwurf zur Änderung des Waffengesetzes weitgehend bestätigt. Die Fragen der Abgeordneten des Innenausschusses zeigen, dass fraktionsübergreifend noch Änderungsbedarf am Entwurf gesehen wird.

13.11.2019 06:07
Reh im Wald

Im Kontext des notwendigen Waldumbaus fordern Vertreter von Forst und Naturschutz „Wald vor Wild“ als Handlungsmaxime: Wenn nur möglichst viele Rehe und Hirsche getötet werden, entstünde ein vielfältiger Wald von alleine. Der Deutsche Jagdverband (DJV) protestiert gegen diese pauschale Haltung und macht deutlich: Wildtiere sind nicht für eine verfehlte Forstpolitik von über drei Jahrzehnten verantwortlich. Mehr als 1,4 Millionen Rehe, Rot- und Damhirsche haben Jäger in der vergangenen Saison erlegt - 5 Prozent mehr als im Vorjahr, zeigt eine vorläufige Auswertung.