Willkommen im Hegering Hohne!

Unser Hegering setzt sich aus 6 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen und befindet sich im Südosten des Landkreises Celle. Als kleinster der aktuell 9 Hegeringe im Landkreis zeichnen wir uns durch sehr viel Initiative aus!


Auf einer Fläche von ca. 3500 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.


Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter Naturschutzverband!


Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im Einsatz. Mit Benjeshecken und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!

Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch seit nunmehr 15 Jahren mit allen Revieren an der Wildtiererfassung in Niedersachsen teil.


Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen sowie den Waldtag mit den Jüngsten aus Hohne!


Waidmannsheil!


Martin Nickel

Hegeringleiter

Hohner Wetter

??°C

??°C – ??°C

Morgen

??°C – ??°C

Übermorgen

??°C – ??°C

Powered by Dark Sky


Aktuelles

Dreierlei vom Schießen

Am 15. März trafen sich Jägerinnen & Jäger zum Nachweis ihrer Nutriastrecke aus dem letzten Jagdjahr in geselliger Runde in Spechtshorn! Beachtliche 57 Stück konnten an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aus unserem Hegering gemeldet werden.

Gleich am nächsten Tag ging es weiter im Schießpark Celler Land. Bei Dauerregen und nicht wirklich angenehmen Temperaturen hieß es Arbeitseinsatz und gleichzeitig die Schießaufsicht zu stellen. Während Schieß- und Hundeobmann sich mit dem ATLAS vergnügten, schnitten ihre Frauen fleißig die Zäune frei von Hecken und Gesträuch. Die Umrandung vom Klärteich ist nun gesetzt & sogar die hoffentlich nächste Generation Hegeringmitglieder war dabei!

Nun stand am letzten Samstag auch gleich noch das Gemeindepokalschießen in Hohne an. Mit 3 Ring mehr als im letzten Jahr & Meike Cramm als unsere beste Schützin konnten wir den 7. Platz vom letzten Jahr wieder verteidigen!

So hat der kleinste Hegering der Jägerschaft bzw. unsere Mitglieder wieder in jeder Hinsicht bewiesen, wieviel wir bewegen & erreichen können! Vielen Dank & Waidmannsheil!

 

   

   

 

 

Waidmannsheil

Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild,
Waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!

Diese erste Strophe des Gedichtes von Oskar von Riesenthal (1830 – 1898) war vermutlich ungeplant Tenor der diesjährigen Jahreshauptversammlung unseres Hegerings.

Neben zahlreichen Mitgliedern folgten auch einige Gäste wieder sehr gerne der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ins „Anno 1901“. So begrüßte Hegeringleiter Martin Nickel neben dem Vorsitzenden der Jägerschaft Celle e.V. Jan-Peter Dralle auch Jürgen Meier, Hegeringleiter vom Hegering Lachtetal, die Jagdgenossenschaftsvorsteher Hans-Heinrich Oelke und Reinhardt Cordt & erstmalig auch den stellvertretenden Kreisjägermeister, Helge John!

Als kleinster Hegering im Landkreis Celle war es wieder eine besondere Freude, zwei neue Mitglieder begrüßen zu können. Sabrina Eichler und Andreas Thoneick haben bereits erfolgreich die Prüfung im jagdlichen Schießen absolviert. Der Hegering wünscht an dieser Stelle auch noch einmal viel Erfolg bei den weiteren Prüfungen!

In Hinblick auf die Gefahren durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist die intensive Bejagung des Schwarzwildes im Streckenbericht ersichtlich. Auf Grund der langen Trockenheit im letzten Jahr ist die Nutria-Strecke vermutlich zurückgegangen.

Der Raubwildpokal ging auch in diesem Jahr wieder an Roland Schmidtsdorff, dicht gefolgt von Herbert Kuhls und Joachim Deister. Laut Pokalinhaber lag das am Wetter 😉

Nach Verlesung & Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung gab Hegeringleiter Martin Nickel in seinem Bericht einen Rückblick auf das Jagdjahr 2018 sowie die anstehenden Termine! In diesem Jahr ist der Hegering für diverse Pflegearbeiten am Schießpark Celler Land sowie die Wildlieferung an die Thaer-Schule verantwortlich.

Der stellvertretende Kreisjägermeister Helge John bat noch einmal eindringlich um besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit in Bezug auf den drohenden Ausbruch der ASP. Die Bejagung muss aber nach wie vor immer mit Achtung vor der Kreatur waidgerecht erfolgen!

Jan-Peter Dralle, selbst Hegeringmitglied & Vorsitzender der Jägerschaft Celle informierte über mögliche Saatgutbestellungen bei der Agravis, die Aktion „Fellwechsel“, das im Bau befindliche Schwarzwildgatter, den Schießstand in Scheuen und die in Niedersachsen weiterhin steigende Zahl der Jägerinnen und Jäger.

Danach folgten die Berichte der jeweiligen Obleute. Im Bereich Naturschutz konnte die doch außergewöhnliche Müllsammelaktion IN der Wiehe letztes Jahr hervorgehoben werden.

Im Hundewesen berichtete Eike Schaper über die bestandenen Prüfungen. Terrier Diego von Hartmut und Lilo Brammer hat z.B. die Bauprüfung erfolgreich absolviert. Claudia & Thomas Janssen starten gerade in die Ausbildung ihres Kleinen Münsterländers Ceno. Helge John gratulierte an dieser Stelle auch noch einmal Silke Wendt zur bestanden Verbandsschweißprüfung Elm. Sie hat mit Ihrem Wachtelrüden Hermes diese bekannte und äußerst anspruchsvolle Schweißprüfungen bestanden!

Schießobmann Thomas Janssen war in der komfortablen Situation, dass er nach einem Rückblick auf 2018 auch schon die neuen Termine für das kommende Jahr bekanntgeben konnte. Er bittet wieder um rege Teilnahme und Rückmeldung, wer beim Jagdparcour in Buke wieder dabei sein möchte.

Siegfried Martens bedankte sich noch einmal bei den Jagdhornbläserinnen und
-bläsern für die Unterstützung während seiner Abwesenheit. Mit Hinblick auf die „Nachwuchssorgen“ wies er ausdrücklich auf den Übungsabend donnerstags hin. Auch Nichtjäger können sich sehr gerne melden und das Jagdhornblasen erlernen!

Der Start im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gestaltete sich im ersten Jahr sehr umfangreich. Leider wird die Homepage des Hegeringes laut den Statistiken noch nicht sehr intensiv genutzt! Mit weiteren Aktionen bzw. ausführlichen Berichten zu den anstehenden Aktionen soll die Nutzung gefördert werden!

Nach dem Bericht & der Wahl eines Kassenprüfers folgte der Punkt Ehrungen! In diesem Jahr erhielt Wilhelm Krößmann eine Urkunde und Nadel für wirklich ehrwürdige 40 Jahre Mitgliedschaft im Hegering Hohne und der Jägerschaft. Und auch in den Reihen der Jagdhornbläser konnte Hermann Randhahn für 5 Jahre geehrt werden.

Die gesamte Versammlung, der Streckenbericht sowie die Ehrungen wurden von einer fast vollständigen Bläsergruppe des Hegeringes begleitet. Alle Versammlungsteilnehmer haben sich besonders über die Wiederaufnahme der Leitung durch Siegfried Martens gefreut!

Da keine weiteren Anträge vorlagen, schloss Wilhelm Krößmann unter dem Punkt Verschiedenes irgendwie die diesjährige Versammlung. Mit der Erzählung von „drei Sauen innerhalb von 3 Tagen im Ostteil“ & der ersten Strophe des o.g. Gedichtes erinnerte auch er alle Anwesenden noch einmal daran, worauf es ankommt – nämlich auf Waidgerechtigkeit und die Gemeinschaft!

 
 

Gut Holz

Auch beim 25. Gemeindepokalkegeln bewies das Team vom Hegering absolute Treffsicherheit! Mit einem tollen 8. Platz und Burkhard Pankratz als besten Einzelkegler starten wir nun also wieder ins neue Jahr!

   

 

Das BESTE zum Schluss!

 

Die Verbandsschweißprüfung Elm gehört wohl mit zu den bekanntesten & anspruchsvollsten Schweißprüfungen! Silke Wendt & ihr Wachtelrüde Hermes haben dort im November einmal wieder gezeigt, dass sie ein tolles Gespann sind & diese Prüfung erfolgreich zusammen absolviert.

Und gemäß dem Sprichwort „Jagd ohne Hund ist Schund“ startete unser Schießobmann Thomas Janssen & seine Familie kurz vor Weihnachten mit der jagdlichen Ausbildung des KlM-Welpen Ceno von Setlager Eck.

Mit diesen guten Nachrichten verabschieden wir das Jahr 2018 & wünschen allen Jägerinnen & Jägern, Hundebesitzern & interessierten Homepagelesern einen guten Start in das kommende Jahr!!!

 

Aktuelles des DJV

18.04.2019 09:10
Hase Wiese

An Ostern bringt der Hase die Eier. Das weiß jedes Kind. Dabei handelt es sich um einen noch recht jungen Brauch. In Deutschland gilt der Osterhase erst seit dem 19. Jahrhundert als Überbringer der Ostereier. Wie ist Meister Lampe auf das Ei gekommen? Eier sind ein Symbol für Fruchtbarkeit. Und auch der Hase als solches gilt seit Jahrhunderten aufgrund seiner Fortpflanzungskraft als Fruchtbarkeitssymbol.

17.04.2019 10:15
Rebhühner im Mais

Mitte April haben Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) zum Niederwildsymposium „Klartext statt Ausreden – die Biodiversität in Feld und Wiese muss eine Zukunft haben!“ eingeladen. Über 400 Vertreter aus Jagd, Naturschutz, Wissenschaft und Politik diskutierten in Mainz über potentielle Lösungsansätze und Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Viele Zeigerarten der Feldflur wie Kiebitz und Fasan sind bedroht. Besonders alarmierend ist die Entwicklung des Rebhuhns.

17.04.2019 09:08
Hartwig Fischer mit Nistkästen

„Installing Nistkästen … please wait“, hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) auf Facebook und Twitter Anfang März veröffentlicht und damit auf die beginnende Brutsaison hingewiesen. Einige „Tierschützer“ fühlten sich bemüßigt, mit Kommentaren das Naturschutzengagement der Jägerinnen und Jäger abzuerkennen. Eine verbale Entgleisung, die sich persönlich gegen DJV-Präsident Hartwig Fischer richtete, hat nun ihr konsequentes Ende gefunden: Schmerzensgeld in der Währung „Nistkästen“ zugunsten der Vogelwelt.

11.04.2019 06:26
Frühjahrspopulationen und Nettozuwachsraten in den Großlandschaften Deutschlands im Jahr 2018*

(Mainz, 11. April 2019) Im Frühjahr 2018 gab es auf Feldern und Wiesen durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer – ein Tier mehr im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist der Bestand bundesweit seit etwa 10 Jahren auf vergleichsweise niedrigem Niveau stabil. Über dem Bundes-schnitt liegt Rheinland-Pfalz mit 15 Tieren pro Quadratkilometer. Je nach Region schwanken die Hasenzahlen stark. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland.

09.04.2019 13:54
Gewilderte Giraffe

Tierrechtsorganisationen behaupten derzeit medienwirksam, Jagd sei verantwortlich für den Rückgang von Giraffen in ganz Afrika. Sie wollen damit auf die 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) Einfluss nehmen, die Ende Mai in Asien stattfindet. Diese Falschinformation widerlegen der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd in Deutschland (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV): In den afrikanischen Ländern, die nachhaltige Jagd erlauben, haben sich die Bestände einiger Unterarten der Giraffe in 40 Jahren nahezu verdreifacht.